Die Kirche

 

Wiederaufbau

   


Der Wiederaufbauausschuss

Dieser Ausschuß wurde auf Veranlassung des Kirchenvorstandes unserer Kirchgemeinde im Jahre 1984 gegründet. Seine Aufgabe war es zunächst, die Möglichkeiten zum Wiederaufbau unserer Kirche zu recherchieren und den Aufbau in die Wege zu leiten.

Das war ja bekanntlich bis zur Wende keine leichte Aufgabe. So gelang es denn auch mit Unterstützung des Kirchenvorstandes, der gesamten Gemeinde, des Superintendenten Ziemer und des Kirchenamtsrates Heitmann und anderer im August des Jahres 1989 unter bestimmten Bedingungen des Landeskirchenamtes die Genehmigung zum Wiederaufbau zu erhalten.

Immer im Brennpunkt des Geschehens stand der Wiederaufbauausschuß, dessen damaliger Vorsitzender Herr Hans-Georg Irmscher war.

Mit dem tatsächlichen Beginn des Wiederaufbaues, der bekanntlich mit tat- und finanzkräftiger Hilfe des "Verein für den Wiederaufbau der Loschwitzer Kirche" in München durchgeführt werden konnte, übernahm der Wiederaufbauausschuß beratend und tatkräftig helfend die Geschicke dieses großen Werkes.

In den Jahren der "Konjunktur" des Aufbaues fanden "Wiederaufbauausschusssitzungen" 14tägig statt, da ja viele Probleme baulicher, finanzieller, organisatorischer Art gelöst werden mussten. Natürlich wurde jede Vergabe von Aufträgen für die Bauhauptleistungen im Ausschuß beraten. Seit etwa 2 Jahren trifft sich der Ausschuß nur noch 1 x monatlich, da ja der Bauumfang zurückgegangen ist.

Die - oft nicht sichtbare - Arbeit des Wiederaufbauausschusses über viele Jahre hin kann man nicht hoch genug einschätzen. Jeder, der irgendwo ehrenamtlich arbeitet, weiß, wie viel Zeit und Kraft zu einer solchen jahrelangen Mitarbeit gehören. Wie viele Stunden Freizeit, nicht nur beratend, sondern auch tatkräftig organisierend oder mit-schaffend bei wie vielen Einsätzen sind da von den Mitgliedern des Ausschusses geleistet worden.

Es waren nicht nur die Arbeitseinsätze an der Kirche, nicht nur die 3 großen Abrüstaktionen, sondern auch die Bau-Feste und die vielen kleineren Aktionen, die getan oder organisiert werden mussten.

Alle Entscheidungen, z.B. die, welche die Innengestaltung der Kirche betrafen, wurden in zahlreichen Stunden - Sitzungen, Schreiben usw. - vorbereitet, diskutiert und gemeinsam beschlossen. Immer konnte der Ausschuß auch auf die Mithilfe des Kirchenvorstandes und unseres Pfarrers Selunka rechnen. Natürlich gab es auch oft genug fachliche Differenzen, die jedoch bisher immer sachlich geregelt werden konnten.

Mitglieder des Wiederaufbauausschusses sind seit 1990 die Damen Eleonore Adam, Barabara Förster und Gudrun Wenzel sowie die Herren Stefan Balzer, Klaus Beyer, der Architekt Rainer Ehlich, Hans-Georg Irmscher (bis 1995), Pf. Dietmar Selunka, Otto-R.Wenzel, zeitweilig dabei sind Dr. Diethard Schröter (Statiker) und Pf. Harald Wachsmuth.Als Gast ist Eberhard Münzner, der zuständige Denkmalpfleger, anwesend.

Herr Irmscher schied 1995 wegen beruflicher Abwesenheit aus. Den Vorsitz hatte 1991 der "Geschäftsführer für den Wiederaufbau", Herr Balzer , übernommen, der mit einem Teil seiner Arbeitszeit für diesen Bereich bei der Kirchgemeinde angestellt ist.

Seit 1990 wird ein Rundbrief an die "Freunde der Loschwitzer Kirche" herausgegeben. Zunächst verfaßte ihn Herr Balzer und versandte ihn an Spender und Interessenten, die gespendet hatten oder in Verbindung mit uns standen. Ebenso versandte auch der Münchner Verein an seine Mitglieder einen von ihnen verfaßten Rundbrief.
1996 - nach Auflösung des Vereines in München - übernahmen Frau und Herr Förster das Schreiben und Versenden des Rundbriefes.

Der Freundeskreis, erweitert um einen großen Teil der ehemaligen Mitglieder des Vereines von München, hat z. Z. etwa 530 Mitglieder, die immer noch mit dem Herzen und einem offenen Geldbeutel am Wiederaufbau teilnehmen. Dafür sei ihnen auch an dieser Stelle Dank gesagt.

 

Stefan Balzer

Hinweis

In der Reihe "Kleine Kunstführer", Verlag Schnell und Steiner GmBH Regensburg, ist 1994 das Bändchen (Nr. 2170) "Die Kirche zu Dresden-Loschwitz" von Eberhard Münzner erschienen. Dort beschreibt Herr Münzner die Kirche, den Bau 1705, die Erneuerung 1898/99, Zerstörung 1945 und die verschiedenen Anläufe zum Wiederaufbau 1969, 1984 und 1990 bis zur Wiederweihe 1994. Um den Text (ohne die Abbildungen) der Broschüre zu laden, klicken Sie bitte

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