Aktuelles aus der Gemeinde

 

     
   

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Unser Pfarrer war im Sommer mit der Jungen Gemeinde in Frankreich. Die Tour führte (mit Fahrrädern) durch die Provence.
Wir hoffen, daß wir hier bald einen Bericht der Tour bringen können.

In diesem Zusammenhang möchten wir noch darauf hinweisen, daß die nächste Fahrradtour vom 5. bis 21. August 2000 nach Litauen führt. Anmeldungen sind ab sofort bei Pfarrer Selunka möglich!!! die Plätze sind begrenzt.

Zunächst jedoch einen Bericht über die diesjährige Konfirmandenfahrt (nach Hirschfeld) und über den 29. Deutschen Kirchentag in Stuttgart.


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Fahrt nach Hirschfeld

Also jetzt haben wir uns verpflichtet, diesen Bericht von unserer Konfirmandenfahrt zu schreiben, und da fangen wir einfach mal mit der Abfahrt an.

Freitag, 09.07.99:
Wir trafen uns am Nachmittag an der Schillerschule, um von dort mit dem Fahrrad (was unser ständiger Begleiter werden sollte) zum Bhf. Neustadt zu fahren. Dort angekommen stiegen wir mitsamt unseren Drahteseln in die S-Bahn nach Tharandt. Unwissend von den Dingen, die uns erwarteten, stiegen wir noch begeistert aus dem Zug und fuhren mit unserem Rad los. Uns verging dann schon bald so langsam das Lachen, denn vor unseren Augen schien ein endloser Aufstieg auf uns zu warten....

Nach ca. einer 3/4 Stunde erreichten wir schweißgebadet das Pfarrhaus von Fördergersdorf. Dort nahmen wir eine leichte Erfrischung zu uns , um uns für die nächste Herausforderung zu stärken. Nichts ahnend fuhr die Mehrheit die von Herrn Selunka angeblich richtig beschriebene Landstraße bergauf. Dort hielten wir uns ziemlich lange an ein paar Kirschbäumen auf. Nachdem wir das Fehlen von dreien von uns (unter anderem Herr Selunka) bemerkten, fragten wir nach den Weg und radelten los. Im ständigen Wettkampf der Schnelligkeit, Herr Selunka eventuell noch einzuholen, glaubten wir uns verloren zu haben - mitten im Wald. Unser noch gebliebener Herr Dose machte sich mit zwei mutigen Jungen auf die Suche um nach den Mädchen, die wir verloren geglaubt hatten, welche aber mit Herrn Selunka mitgefahren sind, zu suchen. So, nun standen wir da - im Wald alleine, in der Abenddämmerung. Schlimme Sachen (näher wollen wir nicht ins Detail gehen) gingen uns durch den Kopf. Als dann die drei Mutigen von ihrer Suche wiederkamen, hatten wir bereits festgestellt, daß jene zwei Mädchen mit Herrn Selunka mitgefahren sein mußten und so setzten wir unsere Reise fort. So fragten wir uns weiter in Richtung Hirschfeld und lernten uns gegenseitig ein bißchen kennen. Ein paar Kilometer vorm Ziel kam uns ein strahlender Herr Selunka mit einem Auto entgegen, der uns an einer Kreuzung wieder verließ und wir wieder nicht weiter wußten - doch auch dieses Hindernis überwanden wir. Als wir dann mehr oder weniger durch die Ziellinie schossen, mußten wir erst unsere Zelte aufschlagen, bevor wir uns die Bäuche vollschlagen konnten. Nach dem Abendbrot haben wir noch ein paar Lieder in der kleinen, süßen Kirche angestimmt. Später blieb eine kleine Runde noch wach und die anderen sanken vor Erschöpfung in Ihre "Betten".

Samstag, 10.07.99:
Am frühen Morgen - um genau zu sein 7 Uhr wurden alle auf dem Zeltplatz auf mysteriöse Weise wach. Es waren doch bloß die Kirchenglocken, die total laut 10 Minuten lang läuteten. Bis zum Frühstück machte jeder das Seine, wobei die meisten doch noch einmal versuchten einzuschlafen - was dann doch nichts genützt hat. Nach dem Frühstück ging es ( natürlich mit dem Fahrrad) dann nach Nossen. Zuerst besichtigten wir die Stadtkirche mit der historischen alten Rippe. Dann bekamen wir ein bißchen Geld und eine Stunde Freizeit. Um unsere Verabredung mit den Eltern und den "Senioren" der Gemeinde nicht zu verpassen fuhren wir auf schnellstem Wege ins Kloster Altzella. Wir bereiteten alles vor, d. h. Blumen pflücken, Tisch decken und unseren Gesangauftritt einstudieren. Zuerst wurde eine Führung durch das Kloster - mit unseren Gesangvorstellungen - gemacht. Danach folgte das Kaffeetrinken. Auf diesem Wege möchten wir allen Eltern danken, die so viele leckere Kuchen mitgebracht haben. Für Interessenten folgte eine Führung durch den Kloster-Kräutergarten. Nachdem alle satt und glücklich waren verabschiedeten wir uns auf den Weg in das erfrischende Bad. Das Wasser tat uns allen gut, wobei ein paar von uns (unter anderem wir zwei) gleich mal so nach einer 3/4 Stunde ihre Badeverwarnung erhielten (Grund:----). Die Mutigen wagten sich in eine Achterbahnfahrt, die ihresgleichen sucht. Unsere Abenteuerlust war nun gestillt und wir fuhren Richtung Hirschfeld. Auf halber Strecke hielten wir noch an einer Eisdiele , um später fröhlich am Pfarrhaus anzukommen. Der restliche Tagesablauf ähnelte dem ersten, nur die Tatsache, daß das unser letzter Abend war, betrübte die Stimmung etwas. Der klare Sternenhimmel macht uns traurig.

Sonntag, 11.07.99:
Nachdem Herr Selunka früh am Morgen jedem persönlich geweckt hatte, packten wir unsere Sachen, überließen sie dem Herrn Schnabe und radelten nach Meißen. Als wir in Meißen angekommen waren, nahmen wir an einer Führung durch den Meißner Dom mit anschließenden Gottesdienst teil. So, nun durften wir uns wieder eine Stunde (mit Geld in den Taschen) selbst vergnügen. Wir zwei testeten den "Meißner Fummel" (Gebäck)- welcher NICHT zu empfehlen ist. Dem Abschied immer näher kommend fuhren wir zum Bahnhof Meißen. Dort war die erste Verabschiedung im Anmarsch, denn Herr Dose fuhr mit allen Jungs - bis auf Tobias Krug - mit dem Fahrrad nach Dresden. Die anderen bevorzugten die leichtere Art. Wieder in Dresden angekommen fuhren wir noch gemeinsam bis zum Schillerplatz, Dort folgte dann die endgültige Verabschiedung. Manche hatten nun neue Freunde an ihrer Seite. Alles in allem war es eine wunderschöne und abenteuerliche Fahrt.

Danksagung:
Zuerst danken wir unserem Herrn Pfarrer - ohne ihn wären uns diese Abenteuer vorbehalten worden. Danken möchten wir auch unseren Eltern, die uns immer unterstützen und uns Kraft geben.. Der, dem wir wohl am meisten danken müssen, ist Gott. Dafür, daß er uns immer begleitet und beschützt hat. Auch einen riesigen Dankesgruß bekommt die Gemeinde Hirschfeld und Co, die uns ihren Garten und Räume zur Verfügung gestellt haben. Herr Schnabe sagen wir Dank dafür, daß er unser Gepäck hin- und zurück gefahren hat. Und dem lieben Herrn Dose, der uns nie im Stich gelassen hat und für jeden Spaß zu haben war.

Katrin Gottschalk und Elisabeth Wenzel

 


 

 

 

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