Aktuelles aus der Gemeinde

 

     
   

Ganz im Zeichen des Sports, heute Berichte zu Fahrradtouren:


   
   

Fahrradfreizeit ins Baltikum

Wie in den Jahren zuvor wurde auch im Sommer diesen Jahres wieder eine groþe Fahrradfreizeit gestartet, an der Jugendliche der Jungen Gemeinde und viele Interessierte teilnahmen..

Unsere Route f¸hrte uns dieses Jahr durch das Gebiet von Kaliningrad und die baltischen Staaten, also L”nder, die hierzulande oft eher unbekannte, "weiþe Flecken" in den gedanklichen Landkarten darstellen. Obwohl die Reise einige Risiken in sich barg und sich manchmal ¸berraschende Hindernisse auftaten, meisterte die Gruppe jedes Problem flexibel.

Auf unserer langen Strecke von immerhin rund 1200 km, die uns ¸ber Autobahnen, aber auch Sand- und Feldwege f¸hrte, belohnten so geschichtlich und architektonisch einmalige St”dte wie K–nigsberg, Memel, Riga und Talinn unsere M¸he und nat¸rlich die herrliche Landschaft, die sich uns dort darbot.

Als besonders reizvoll erlebten wir die Kurische Nehrung, ein schmaler Landstreifen, der von beiden Seiten vom Meer begrenzt wird, und die Tage auf den Inseln Saaremaa und Hiiuma. Wenn man mit dem Fahrrad unterwegs ist, kommt man nat¸rlich auch mit der Bev–lkerung in Kontakt. Immer wieder wurden wir ¸berrascht von dem Interesse, der Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft, die die Menschen uns entgegenbrachten.

Selbstverst”ndlich haben wir von unserer Fahrt auch zahlreiche Dias geschossen, die wir auch dieses Jahr wieder der ÷ffentlichkeit nicht vorenthalten wollen.

Am 11. Oktober 2000 um 19:30 Uhr k–nnen sie im alten Gemeindehaus (Grundstraþe) bewundert werden.

Julia Brey  

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Fahrradtour nach Hohenkirchen

1. Tag (Ankunft):
Am Donnerstag Morgen ging es los. Wir, Pfarrer Selunka und Co., trafen uns am Pfarrhaus und radelten gemeinsam auf dem Elbradweg zum Neust”dter Bahnhof. Von dort aus fuhren wir mit dem Zug bis nach Niederwiesa. Jetzt erst mussten wir richtig in die Pedale treten.

Von nun an ging es Berge 'rauf' und 'runter' und wir kamen ganz sch–n ins Schwitzen. Mit der Erlaubnis des Pfarrers durfte ein Teil der Gruppe, nach einer Pause, schon vorfahren. Keiner von Ihnen hatte Herrn Selunka genau zugeh–rt und deshalb fuhren sie in die entgegengesetzte Richtung. Aber dadurch, dass unser Pfarrer "mobil" war, fanden sie sich zur Gruppe zur¸ck.

Bis zu unserem Zielort Hohenkirchen gab es keine Zwischenf”lle mehr. Da unser Gep”ck noch nicht geliefert worden war, sind einige von uns zur G–hrener Br¸cke geradelt. Sp”ter haben wir die Zelte aufgebaut und am Lagerfeuer gegrillt.

2. Tag:
Nach der unbequemen Nacht fiel es allen schwer aufzustehen. Vor dem Fr¸hst¸ck ging es zur Morgenandacht erst einmal in die Kirche. F¸r diesem Tag war ein Ausflug nach Rochlitz geplant. Wir fuhren wieder einmal viele Berge hoch und 'runter, dabei regnete es in Str–men.

In Rochlitz fl¸chteten wir gleich in eine kleine Kirche. Danach nahmen wir an einer F¸hrung durch das Rochlitzer Schloþ teil. Wir erfuhren viele interessante Dinge ¸ber das Schloþ und seine Geschichte, z.B. dass es im 12. Jh. gebaut wurde usw. Anschlieþend haben wir uns den Bauch mit D–nern voll geschlagen.

Sp”ter sahen wir uns noch die St. Kunigundenkirche mit dem aufklappbaren Altar an. Herr Selunka sang mit uns, wie in jeder Kirche, ein Lied, so dass die Leute um uns herum begeistert waren. Nach dem anstrengenden Tag mussten wir, da der Zug erst in zwei Stunden kam, die gleiche Strecke auch noch mit dem Fahrrad zur¸ck fahren.

Kaum waren wir an unserem "Zeltplatz" angekommen, brannte das Lagerfeuer schon wieder, da unsere zwei Pfadfinder richtige "Feuerteufel" waren. Am sp”ten Abend sind wir in die nebenan liegende Kirche zum Singen und Beten gegangen. Nebenbei bekamen wir Besuch von zwei JG-Vertretern dieser Gemeinde.Am Lagerfeuer wurde dann noch gesungen, gelacht und lange diskutiert.

3. Tag:
An unserem letzten Ausflugstag konnten wir etwas l”nger "ausschlafen". Erst am sp”ten Vormittag radelte die Gruppe nach Wechselburg. Das lag zum Gl¸ck nicht so weit entfernt. Als erstes besuchten wir die Stiftskirche am Marktplatz von Wechselburg. Hier stieþen zwei von der JG dazu. Sie kamen gerade mit den Fahrr”dern aus Dresden.

Danach spazierten wir durch die Klosteranlage und ein M–nch erz”hlte uns vom Klosterleben. Gleich im Anschluþ erlebten wir das Abendgebet der Klosterbr¸der mit. Zu Hause am Lagerfeuer demonstrierten uns die Pfadfinder, wie man Ameisen iþt. Das war sehr lecker mit anzusehen. Nun war dieser Tag auch vorbei.

Abreisetag:
Herr Selunka machte schon am fr¸hen Morgen Hektik, damit wir bis zum Gottesdienst alle Sachen zusammengepackt hatten. Nach dem am¸santen Gottesdienst entschieden sich vier Leute von uns mit den R”dern nach Dresden zur¸ckzufahren, die anderen fuhren mit dem Zug. Die Zugfahrer kamen ganze vier Stunden fr¸her an.

Es war eine total sch–ne R¸stzeit und wir m–chten uns daf¸r bei all den Leuten bedanken, die uns das erm–glicht haben.

 

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Bilder von der Exkursion nach Neukirchen, Sachsen, Juli 2000
 

 

Abendessen im PfarrhausAbendessen im PfarrhausAmeisen essenLagerfeuer

 

LagerfeuerChristoph RichterChristoph RichterHerr Dose

 

Krug / WenzelGruppenbildGruppenbildGruppenbildE. wenzel

 

   

 

 

 

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