Familienrüstzeit in der Friedensburg zu Rathen 11. – 13. März 2005
Bericht von Heike Buschhaus


   

Foto Jörg Pfeiffer

Ein schönes Wochenende verbrachten 12 Familien bei der Familienrüstzeit in der Rathener Friedensburg, die für sich schon mit der alten Halle, den großen Räumen und Zimmern und dem Puderzucker-Ausblick auf die etwas andere Bastei ein Erlebnis ist.
Nächtliche Schneestürme ermöglichten den Kindern den Bau einer Schneebude am Waldesrand, die wir dann mit den Großen einweihen konnten. Dann wurde nach einer Räuberjagd unter den Rauensteinen Reisig zum Dachdecken gesammelt.
Eine Schnitzeljagd wies uns den Weg zur Räuberhöhle und der Schoko-Schatz konnte erfolgreich gehoben werden. Einige stiefelten noch auf die Rauensteine zum Ausblick über die weiße Sächsische Schweiz.

Das Thema "Alles hat seine Zeit" wurde von vielen Perspektiven beleuchtet. Eine Begriffssammlung ergab schon einmal verschiedene Sichtweisen wie "Arbeitszeitverlängerung, Zeitgeist, Zeitdruck, Lebenszeit, zeitgemäß..."

Nach dem Text aus Prediger 3, 13 haben wir unsere eigenen Anliegen in Gegensätzlichkeiten formuliert - ein großes Spektrum fand auch hier sein Abbild.
Die Zeit der Eintagsfliege - so kurz auf dieser Erde - vermittelte mir einen Eindruck von Dankbarkeit für die viele Zeit, die mir doch zur Gestaltung zur Verfügung steht und die ich in großer Bandbreite und Vielfalt nutzen kann.
Der Wochenkuchen gab dann Einblick über unsere persönliche Einteilung der Zeit im Lauf einer Woche. Auch witzige Phänomene wie ein Zeitloch von
scheinbar freier Zeit und die Wochenzeit ohne Schlaf amüsierten. Die Zeit mit der Familie war ein wichtiger Aspekt ebenso wie der bewußte Umgang mit unserer Zeit. Das Leben im jeweiligen Augenblick und aktuellem Tun macht Zeit sinnvoll.
Den Rahmen für die Höhepunkte boten gemeinsame Spiele, Singen, Gottesdienst, Gespräch, Gemeinschaft. Die Rakete, unermüdliches Schachspiel, Tabu-Raterei für die Großen werden uns wohl noch lange in Erinnerung sein. Wir konnten alte Kontakte vertiefen, neue knüpfen und den gewachsenen Kreis erweitern und in Offenheit und Fröhlichkeit miteinander teilen.
Wir danken den Organisatoren und GestalterInnen der Freizeit Ingrid Wiemer, Jörg Pfeiffer und Pfarrerin Simone Ade-Ihlenfeld, die dankenswerter Weise Pfarrer Selunka vertreten hat.



 

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