Letzte Aktualisierung: Donnerstag, 26. November 2009 
 

Pfr. Wagner in München feierte seinen 60. Geburtstag

 


Anlässlich des 60. Geburtstags von Pfarrer Ulrich Wagner fuhr eine kleine Gruppe der Loschwitzer Gemeinde Anfang Februar nach München. Schon am Vorabend des Geburtstags trafen sich ein Teil der Loschwitzer in vertrauter Weise mit den Truderingern bei Heike Brachem in der Kellerbar, um sich auszutauschen und ein kleines Programm für den Geburtstag einzustudieren. Am nächsten Vormittag besuchten die meisten von uns im Lenbachhaus die großartige Kandinsky-Ausstellung, welche von den Museen München, Paris und NewYork zusammengestellt wurde.

Nachmittags trafen wir uns dann zum Gratulieren bei Pfarrer Wagner in der Wohnung, wo wir noch den großen Weihnachtsberg mit der Familienkrippe bewundern konnten. Dieser wird alle Jahre wieder neu aufgebaut und nimmt in der Weihnachtszeit das halbe Wohnzimmer ein. Jedes Jahr kommen neue geschnitzte  Figuren dazu, die im Leben von Wagners eine wichtige Rolle spielen. Das Zentrum ist die Krippe mit dem Jesuskind, dem alles dargebracht wird. Auch die Loschwitzer Kirche steht mit auf dem Weihnachtsberg! Beim Betrachten kann man sich nicht genug satt sehen. Pfarrer Wagner kann von jeder Figur inhaltsreiche Geschichten erzählen. Und so finden auch viele Gemeindeveranstaltungen in der Weihnachtszeit in der Wohnung von Pfarrer Wagner statt.

Die große Feier fand dann am Abend mit 130 Gästen im Gasthaus  „Zum alten Wirt“ in Obermenzing statt. Pfarrer Wagner stellte zu Beginn  jeden Gast einzeln vor. Beim Essen und Trinken wurden Glückwünsche ausgesprochen und vielfältige Programme geboten. Unter Anderem haben auch wir Loschwitzer unsere Glückwünsche in einer Darbietung mit Wort und Gesang übermittelt und einen extra für  Pfarrer Wagner gefertigten Leuchter überreicht. Bis nach Mitternacht wurde gefeiert und gesungen. Das war eine fröhliche Feier!

Nach unserer Rückkehr nach Dresden schrieb in voller Dankbarkeit Pfarrer Wagner in einem Rundbrief:

„Ein anderes bleibendes Zeichen (meines 60. Geburtstags) ist der Leuchter, den mir die Loschwitzer aus Dresden mitgebracht haben. Er wurde geschmiedet aus den verglühten Türriemen ihrer am 13. Februar 1945 zerstörten Kirche, die wir für Christus, das Licht der Welt, wieder aufbauen durften und konnten mit Gottes Hilfe. Er (der Leuchter) soll jetzt in unserer Carolinenkirche  in Obermenzing an das Wesentliche, den Wesentlichen unseres Lebens erinnern.“

Paul-Gerhard Weber

 
 
© 2009